Stimmen aus der Region
Menschen erzählen, wie aus Ideen konkrete Energieprojekte für ihre Kommune wurden
In unseren Interviews berichten Akteure aus der Region, wie Photovoltaikprojekte auf kommunalen Gebäuden erfolgreich umgesetzt wurden. Sie erfahren, wie die Zusammenarbeit mit Bürgerenergiegenossenschaften funktioniert, welche Herausforderungen auftreten – und welche Lösungen sich in der Praxis bewährt haben.
Zusammenarbeit von Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften

Probiert es aus – es lohnt sich.“
Interview mit Hanno Pape
Nachhaltigkeitsmanager/Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik (seit 2023) und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Friedland (seit November 2025)
Was ist besonders an der Zusammenarbeit mit einer Bürgerenergiegenossenschaft?
- Bei einer Bürgerenergiegenossenschaft lässt sich aufgrund des genossenschaftlichen Prinzips Vertrauen deutlich leichter aufbauen als bei klassischen Unternehmen.
- Die Motivation einer Bürgerenergiegenossenschaft ist klar und transparent, sie orientiert sich am Gemeinwohl statt an der Gewinnmaximierung.
- Die Mitgliedschaft der Kommune in der Genossenschaft reduziert den Ausschreibungsaufwand und sichert Mitspracherechte in den Gremien.

Wir sind Partner auf Augenhöhe.“
Interview mit Nicole Kukuk
Sachbearbeiterin für Bauleitplanung im Amt Märkische Schweiz. Tätigkeiten: Bauleitplanung-Aufstellung für PV-Freiflächenanlagen / Windparks, Flächennutzungsplanänderungen, Kriterienkataloge, Städtebauliche Verträge.
Was ist besonders an der Zusammenarbeit mit einer Bürgerenergiegenossenschaft?
- Wir sind Partner auf Augenhöhe – wir stellen die Flächen, die Genossenschaft bringt Know-how und Mittel ein.
- Ich sitze mit Gleichgesinnten zusammen, wir haben das gleiche Ziel.
- Ein großer Vorteil der genossenschaftlichen Struktur ist, dass wir als Kommune durch unsere Mitgliedschaft in der Genossenschaft keine Ausschreibung durchführen müssen.
